MundArt

"Ich schreibe kurze Texte und Gedichte, von denen einige auch in meine Darstellung einfließen. Für mich ist das Wort nicht von der Bewegung getrennt, sondern eine Verlängerung des inneren Körpers, der sich auch verbal auszudrücken versucht und mitteilen will... dabei gehen Banalität und Tiefgründigkeit miteinander Hand in Hand, wie zwei Seiten der gleichen Münze. Ich schreibe auf Deutsch, jedoch auch vermehrt auf Englisch und Französisch - jedoch sind es keine bloßen Übersetzungen, sondern jeweils kleine eigene Stücke, die durch die Eigenart der jeweiligen Sprache inspiriert sind.

Es sind kurze Texte, Beobachtungen, Gedanken, Ironien, und sie wachsen begleitend daneben her. Vielleicht entsteht ja mal ein kleines Buch, eines bescheidenen Tages ..."


"Psst! Nicht weitersagen!
Warum nicht?
Weil es Nichts zu sagen gibt."


"Je suis un ballon?" -- Non.

"J´ai un ballon?" -- Oui!

"J´ai un ballonnement... alors, je suis un ballon!" -- Oui.

"... Tu comprends?" -- Non!

"I am a guest in my own hotel. 

Please leave a window open during the nights, I check in 

Each day again."


"Manchmal denke ich, dass es gemeinsame Tage des Traurigseins geben sollte, an denen man sich trifft und einfach Traurigkeit zulässt, das miteinander teilt, ohne irgendetwas besser zu wissen oder schön zu reden, und vor allem miteinander zu schweigen oder zu weinen, bis es gut ist, man wieder aufs Leben spuckt, das Lachen neu erfindet, und erleichtert nach Hause geht.”

- M.F. -